Bruce Springsteen

Bruce Springsteen zählt zu den erfolgreichsten Rockmusikern: Er verkaufte über 65 Millionen Alben allein in den USA. Unter seinen zahlreichen Auszeichnungen befinden sich zwanzig Grammys. 2016 wurde er von Barack Obama mit der Presidential Medal of Freedom geehrt. Seine Lieder handeln oft von seinen Wurzeln im amerikanischen Springsteen und der Arbeiterklasse von New Jersey.

Bruce Springsteen wurde 1949 in New Jersey in überschaubaren Verhältnissen geboren: Sein Vater war Gelegenheitsarbeiter, oft ohne festes Einkommen, seine Mutter Sekretärin. Das Verhältnis zu seinem Vater war schwierig. Springsteen sagte aus, es habe zwei Dinge gegeben, die bei seinem Vater unbeliebt waren: Er selbst und seine Gitarre.

Trotzdem war er in späteren Jahren seinem Vater dankbar. Die Konflikte und auch das Leben in der Arbeiterklasse haben seine Kunst beeinflusst und ihm erst einen Grund und ein Thema gegeben, sich musikalisch auszuleben. Im Gegensatz zu anderen Rockmusikern, die ihre schwierige Kindheit musikalisch in düsteren und dissonanten Klängen verarbeiten, zählt Bruce Springsteen zum Adult Oriented Rock: Eine Musik, die sich nicht mehr mit den Ängsten und Zweifeln des Heranwachsens plagt.

Seine Songs sind besonnener und positiver. Den Problemen der Welt wird mit einer selbstbewussteren Haltung begegnet. Auch Regierung und Traditionen werden in der Musik nicht mehr so stark verpönt. Für Springsteen spielte seine Heimat eine große Rolle, sein Song „Born in the USA“ brachte ihm ein riesiges mediales Interesse und einen großen kommerziellen Erfolg. Kurz danach,1985, heiratete er die Schauspielerin Julianna Phillips. Noch während der Ehe begann er eine Affaire mit der Sängerin Patti Scialfa, mit der er 1991 seine zweite Ehe einging. Gemeinsam haben sie drei Kinder.

Eric Clapton

Eric Clapton wurde im englischen Ripley geboren. Da seine Mutter bei seiner Geburt erst sechzehn Jahre alt und unverheiratet war, wurde er von seinen Großeltern wie ein Bruder seiner Mutter erzogen. Erst mit 53 Jahren fand er heraus, dass seine ältere Schwester nicht seine Schwester ist, sondern seine Mutter. Seine Kindheit verlief jedoch in ruhigen Bannen. Mit vierzehn Jahren begann er Gitarre zu spielen und ließ sich von Künstlern wie B.B. King, Buddy Guy, John Lee Hooker und Muddy Waters inspirieren.

1963 erhielt er seinen Abschluss an der Kunsthochschule und widmete sich seiner Musikkarriere, er war so gut, dass er als „God“, also Gott, betitelt wurde, da er die gesamte britische Musikszene mit seinem unglaublichen Können an der Gitarre beeindruckte.

1966 gründete er mit Jack Bruce und Ginger Baker die Band Cream. Obwohl sie ihre Wurzeln im Blues hatte, trat die Band die Fußstapfen des Rock. Die Erfolge kamen schnell: Die Single „I Feel Free“ und das Debütlabum „Fresh Cream“ kletterten schnell auf die britischen Charts hoch. Es folgten weitere Songs, Tourneen und millionenfach verkaufte Platten. Aber es gab auch Konflikte innerhalb der Band und Clapton gründet eine neue Band, die Blind Faith, die weltweit erfolgreich war, aber dennoch aufgelöst wurde.

Seit 1970 verfolgt Clapton seine Solokarriere.