Weite, karge Wüstenlandschaft mit Felsklamm und trockenem Hochplateau

Aus Staub und Röhrenamps: Wie Palm Desert den Desert Rock erschuf

Klang gewordene Einöde am Rand von Palm Springs

Das Coachella Valley in Südkalifornien wirkt auf der Landkarte nicht wie ein musikalisches Zentrum. Ende der achtziger Jahre lag Palm Desert weit genug von Los Angeles entfernt, um den üblichen Kreislauf aus Clubs, Plattenfirmen und Szene-Treffpunkten praktisch auszublenden. Palm Springs lebte vom Tourismus, von Golfplätzen und einer konservativen Resort-Ästhetik. Für junge Musiker bedeutete das vor allem: Hitze, weite Entfernungen, wenig Ablenkung und kaum Orte, an denen laute Gitarren willkommen waren. Gerade diese Bedingungen ließen eine eigenständige Sprache entstehen. Wer in dieser Umgebung eine Band gründen wollte, musste nicht nur Songs schreiben, sondern zunächst einen Platz finden, an dem sie überhaupt erklingen konnten.

Der Punk, der Kalifornien seit den späten siebziger Jahren elektrisierte, kam auch in der Wüste an. Doch seine kurzen, aggressiven Ausbrüche veränderten sich unter der erbarmungslosen Sonne. Aus Geschwindigkeit wurde Beharrlichkeit, aus dem dreiminütigen Anschlag ein ausgedehnter Groove. Der Proberaum wanderte nach draußen, in abgelegene Waschungen und trockene Ebenen, wo Generatoren den Strom lieferten und niemand über die Lautstärke klagen konnte. Die später oft beschworene Geschichte des Desert Rock begann deshalb weniger mit einem stilistischen Plan als mit einer praktischen Notlösung. Der freie Himmel wurde zum Club, der Sand zum Boden unter den Verstärkern und die Isolation zum kreativen Verstärker.

Dieselaggregate und kilometerlange Stromkabel im Sand

Die sogenannten Generator-Partys waren keine professionell organisierten Festivals. Sie entstanden aus Mundpropaganda, Freundeskreisen und der Bereitschaft einzelner Musiker, technische Verantwortung zu übernehmen. Mario „Boomer“ Lalli stellte einen tragbaren Generator bereit, andere brachten Benzin, Lautsprecher, Kabel, Instrumente und Licht. Die Bands spielten nicht zwingend vor einem anonymen Publikum, sondern füreinander. In einer Gegend ohne verlässliche Auftrittsmöglichkeiten wurde jede Nacht im Sand zu einer provisorischen Bühne. Yawning Man, Kyuss und weitere lokale Projekte teilten Mitglieder, Equipment und Publikum, wodurch eine ungewöhnlich dichte musikalische Gemeinschaft entstand.

Der logistische Aufwand war beträchtlich. Stromkabel mussten über unebenes Gelände gelegt, Steckverbindungen vor Staub geschützt und empfindliche Verstärker so positioniert werden, dass sie nicht sofort im Sand versanken. Dazu kamen Benzinvorräte, Wasser, Fahrzeuge und die Suche nach Orten, die weit genug von Wohngebieten entfernt lagen. Ein Sandsturm konnte die Sicht innerhalb weniger Minuten verschlucken, während Hitze, Feuer und unübersichtliche Zufahrten zusätzliche Risiken bedeuteten. Mit wachsender Bekanntheit kamen mehr Besucher, darunter auch Menschen, die nicht wegen der Musik erschienen. Berichte über Partys mit mehr als 1.500 Gästen, Drogen, Gewalt und Polizeikontrollen markieren den Punkt, an dem aus einer intimen Szene ein unberechenbares Ereignis wurde.

  • Strom entstand durch tragbare Diesel- oder Benzingeneratoren.
  • Die Bands transportierten Verstärker, Instrumente und Kabel in privaten Fahrzeugen.
  • Abgelegene Orte schützten vor Beschwerden, erschwerten aber Notfälle und Rückwege.
  • Sand, Hitze, Feuer und plötzliche Wetterwechsel gehörten zum realen Bühnenrisiko.

Die Atmosphäre blieb dennoch doppeldeutig. Josh Homme beschrieb die Generator-Nächte sinngemäß als manchmal magisch, manchmal erschreckend. Genau diese Spannung erklärt ihre Bedeutung. Ohne Wände gab es keine klassische Clubakustik, keine kontrollierten Reflexionen und keinen sicheren Mix. Der Klang löste sich in der Weite auf, während tiefe Frequenzen über den Boden liefen und sich körperlich bemerkbar machten. Das Gehör musste sich an eine Umgebung gewöhnen, in der der Schall nicht von Beton oder Holz zurückgeworfen wurde. Die Musik wurde dadurch nicht automatisch besser, aber sie erhielt Raum, Luft und eine ungewöhnliche physische Direktheit.

Bassverstärker und tiefe Frequenzen als klangliche Signatur

Die entscheidende technische Verschiebung lag in der Behandlung der Gitarre. Im klassischen Hard Rock lief eine E-Gitarre meist über einen Gitarrenverstärker, dessen Mitten und Höhen den Riffcharakter klar herausarbeiteten. In Palm Desert wurden Gitarren dagegen häufig über Bassverstärker betrieben, besonders über leistungsstarke Anlagen wie den Ampeg SVT. Das Ergebnis war kein sauberer, transparenter Gitarrenton, sondern eine breite, schwer kontrollierbare Masse. Verzerrung bekam mehr Fundament, Akkorde verloren ihre scharfen Konturen und einzelne Anschläge konnten wie Druckwellen wirken.

Hinzu kam das Herunterstimmen. C-Standard, also eine Stimmung zwei Ganztonschritte unter der üblichen E-Stimmung, verschiebt das gesamte Register nach unten. Der Effekt ist nicht bloß „tiefer“, sondern verändert das Verhältnis von Anschlag, Sustain und rhythmischer Wahrnehmung. Ein langsames Riff erhält mehr Gewicht, weil jede Note länger im Raum steht. Die Gitarre beginnt fast wie ein zusätzliches Bassinstrument zu funktionieren, während der tatsächliche Bass die unteren Frequenzen weiter verdichtet. Mit übersteuerten Röhren, hoher Lautstärke und sparsamer Effektbearbeitung entstand eine Wand, die zugleich grob, warm und beweglich blieb.

Orangefarbene E-Gitarre vor mehreren Röhrenverstärkern auf einem Teppich
Die Kombination aus tiefer Stimmung, Röhrensättigung und großzügigem Low-End verleiht dem Desert Rock seine körperliche Wucht und lässt selbst einfache Riffs weit in den Raum ausgreifen.
Klassisches Hard-Rock-Setup Typisches Wüstensound-Setup
Gitarre über Gitarrenverstärker Gitarre über leistungsstarken Bassverstärker
Standardstimmung nahe E Deutlich tiefer, oft C-Standard
Betonte Mitten für Riffklarheit Breites Low-End mit langem Sustain
Kurze, präzise Songformen Lange Grooves und offene Jams

Diese Technik war kein luxuriöses Studioexperiment, sondern eine zweckmäßige Antwort auf die Umgebung. Wo keine Bühne und keine hochwertige Beschallung existierten, mussten die Verstärker selbst den Raum erzeugen. Der Bass-Amp lieferte nicht nur Lautstärke, sondern eine akustische Architektur. In der Wüste wurde Klang nicht primär über Detailtreue definiert, sondern über Ausdehnung und Druck. Das erklärt, warum frühe Aufnahmen aus der Szene oft rau wirken, aber trotzdem eine klare Identität besitzen. Der Sound ist nicht deshalb überzeugend, weil jede Frequenz perfekt sortiert wäre, sondern weil die Überladung genau an der richtigen Stelle arbeitet.

Trance statt Hochgeschwindigkeit durch schleppende Rhythmen

Rhythmisch entfernte sich Desert Rock vom klassischen Punk, ohne dessen Haltung aufzugeben. Die Wut blieb erhalten, doch sie wurde gedehnt. Ein Riff musste nicht nach acht Takten enden, wenn der Groove genug Spannung besaß, um weiterzulaufen. Schlagzeug und Bass entwickelten einen stoischen Puls, über dem die Gitarre kreisen, ausbrechen und wieder auf den Grundton zurückfallen konnte. Die Musik wirkt dadurch weniger wie ein Sprint als wie eine lange Fahrt durch flimmernde Landschaft. Ihre Wirkung entsteht aus Wiederholung, kleinen Verschiebungen und dem kontrollierten Hinauszögern des nächsten Höhepunkts.

Brant Bjork verkörpert diese rhythmische Haltung besonders deutlich. Sein Spiel verbindet die Wucht des Heavy Rock mit einem lockeren, fast funkigen Körpergefühl. Der Groove sitzt nicht steif auf der Eins, sondern bewegt sich mit leichtem Zurücklehnen. Dadurch bleibt selbst ein schweres Riff offen und tanzbar. Bei seinem Auftritt auf dem Freak Valley Festival 2019 eröffnete Bjork mit „Low Desert Punk“, einem Titel, der die Herkunft und das Selbstverständnis dieser Musik direkt benennt. Der Live-Auftritt von Brant Bjork zeigte, wie aus der alten Wüstenidee auch auf einer europäischen Festivalbühne ein groovender, unmittelbarer Sog entstehen kann.

  1. Ein einzelnes Riff oder ein trockener Drumbeat eröffnet den Jam und legt das Tempo fest.
  2. Bass und Schlagzeug stabilisieren den Puls, während die Gitarre zunächst nur kleine Variationen einstreut.
  3. Übersteuerte Klangflächen, offene Saiten und wiederholte Motive verdichten die Spannung.
  4. Die Band steigert Lautstärke und Intensität, ohne zwingend das Tempo zu erhöhen.
  5. Nach der Eskalation fällt der Groove zurück, oft mit einem abrupten Ende oder einer letzten schweren Figur.

Diese Dramaturgie unterscheidet Desert Rock von bloß langsam gespieltem Metal. Entscheidend ist nicht die reduzierte Geschwindigkeit allein, sondern das Vertrauen in den Moment. Ein Song darf atmen, sich wiederholen und seine Wirkung über Körper und Lautstärke entfalten. Yawning Man brachte dabei eine beinahe psychedelische Offenheit ein, während Kyuss die Struktur härter, kompakter und riffbetonter formulierte. So entstand zwischen Improvisation und Songwriting ein Spannungsfeld, das später für den Stoner Rock zentral wurde. Der Hörer soll nicht nur einem Stück folgen, sondern in dessen Bewegung geraten.

Vom Wüstensand auf die Weltbühnen des Heavy Rock

Kyuss wurde zum Katalysator, weil die Band die lokale Ästhetik in eine Form überführte, die auch außerhalb der Wüste verständlich blieb. Alben wie Blues for the Red Sun bündelten tiefe Gitarren, ausgedehnte Spannungsbögen und die rohe Energie der Generator-Partys. Die Musik klang nicht wie ein sauber exportiertes Produkt, sondern wie ein Dokument ihrer Herkunft. Aufmerksamkeit aus der internationalen Rockwelt, unter anderem durch Dave Grohl, führte zu größeren Chancen und sogar zu einer Support-Tour mit Metallica in Australien. Der Erfolg veränderte jedoch die Bedingungen der Szene. Mit wachsender Sichtbarkeit kamen Erwartungen, Konkurrenz und interne Spannungen, bis Kyuss schließlich zerfiel.

Aus diesem Zerfall entstanden neue Linien. Josh Homme gründete später Queens of the Stone Age und übersetzte den Wüstenrock in eine stärker arrangierte, studioorientierte Sprache. Brant Bjork verfolgte eine eigene, funkige und bluesige Richtung. Andere Musiker trugen die Idee in neue Bands und Projekte. Dokumentarfilme wie Lo Sound Desert und Desert Age machten die Geschichte für ein internationales Publikum zugänglich. Die spätere Festivalbewegung nahm dabei weniger einen festen Sound als eine Arbeitsweise mit: eigene Räume schaffen, vorhandene Technik zweckentfremden und Gemeinschaft nicht von institutioneller Anerkennung abhängig machen.

  • Kyuss brachte die Palm-Desert-Ästhetik auf Alben und internationale Bühnen.
  • Queens of the Stone Age öffneten den Sound für alternative Rock- und Mainstream-Publika.
  • Europäische Stoner-Festivals übernahmen den Gedanken gemeinsamer, genreübergreifender Live-Kultur.
  • DIY bleibt relevant, wenn Bands eigene Konzerte, Labels, Studios und Tournetzwerke organisieren.

Das unsterbliche Erbe einer handgemachten Gegenkultur

Desert Rock beweist, wie stark Umgebung und Technik musikalische Formen prägen können. Die Abgeschiedenheit des Coachella Valley schuf keine romantische Kulisse, sondern konkrete Einschränkungen: fehlende Clubs, lange Wege, soziale Kontrolle und extreme Hitze. Daraus entstand eine Kultur, die ihre Infrastruktur selbst baute. Generatoren ersetzten Veranstalter, Bassverstärker ersetzten große PA-Systeme und der freie Himmel ersetzte den Konzertsaal. Der Stil war deshalb keine kalkulierte Marke. Er war die physikalische und soziale Konsequenz einer Szene, die unter ungewöhnlichen Bedingungen weitermachen musste.

Im Digitalzeitalter besitzt diese Rohheit weiterhin Gewicht. Moderne Simulationen können Ampeg-Anlagen, Röhrensättigung und tiefe Stimmungen erstaunlich präzise nachbilden, doch der eigentliche Kern liegt nicht in einem Plugin. Er liegt in der Entscheidung, Raum zuzulassen, Wiederholung auszuhalten und Klang als körperliches Ereignis zu behandeln. Wer heute einen kleinen Verstärker aufdreht, ein Riff tiefer stimmt und mit anderen Musikern ohne vorgefertigte Form arbeitet, berührt noch immer dieselbe Idee. Nicht jede Produktion muss nach Sand und Benzin riechen. Aber Rock gewinnt an Spannung, sobald Technik wieder als Werkzeug verstanden wird und nicht als Ersatz für Haltung.

Schwarzweißfoto einer vierköpfigen Rockband mit markanter Bühnenkleidung

Motorik, Tape-Loops und Anarchie: Wie Krautrock den modernen Rock neu erfand

Der Bruch mit dem angloamerikanischen Rock-Kanon

Im Nachkriegsdeutschland klang populäre Musik lange wie ein Importprodukt. Schlager, Beatmusik und der amerikanische Bluesrock lieferten die vertrauten Muster, während eine junge Generation nach einer eigenen kulturellen Sprache suchte. Zwischen der belasteten Vergangenheit, der autoritären Nachkriegsordnung und dem Wunsch nach gesellschaftlicher Befreiung entstand Ende der 1960er Jahre ein musikalisches Vakuum. Gruppen wie Can, Neu!, Faust, Cluster, Amon Düül II und Kraftwerk füllten es nicht mit einer deutschen Variante des Beatles- oder Hendrix-Sounds, sondern mit einer bewussten Verweigerung gegenüber dessen Regeln. Wer sich heute mit Conny Planks Klangwelt beschäftigt, erkennt, wie eng diese Suche nach Identität mit neuen Produktionsmethoden verbunden war.

Krautrock war deshalb kein einheitliches Genre und schon gar keine sauber abgegrenzte Stilrichtung. Der Begriff entstand teilweise von außen und wurde von vielen beteiligten Musikern mit Skepsis betrachtet. Gemeinsamer war nicht der Sound als solcher, sondern die Haltung: weg von Blues-Schemata, Gitarrensoli und vorhersehbaren Songformen, hin zu Wiederholung, Klangfläche, Improvisation, Elektronik, Geräusch und radikaler Reduktion. Diese ästhetische Befreiung legte ein Fundament, auf dem später Post-Punk, Ambient, Industrial, Alternative Rock und zahlreiche elektronische Produktionen aufbauen konnten. Krautrock zerlegte den Rock nicht, um ihn abzuschaffen, sondern um herauszufinden, welche Teile davon noch Energie besaßen.

Nahaufnahme eines Gitarristen mit schwarzer E-Gitarre im violetten Bühnenlicht
Die Krautrock-Bewegung verwandelte rohe Bühnenenergie in ein Experimentierfeld für neue Formen, Klänge und musikalische Identität.

Der Motorik-Beat als endloser Vorwärtsdrang

Der sogenannte Motorik-Beat ist das bekannteste rhythmische Erbe des Krautrock. Klaus Dinger prägte ihn bei Neu! mit einem stoischen, fast maschinellen 4/4-Puls, während Jaki Liebezeit bei Can eine verwandte, aber deutlich beweglichere Variante entwickelte. Der entscheidende Unterschied zum klassischen Rock liegt nicht allein im Tempo. Es geht um die Weigerung, jeden Takt mit kleinen Überraschungen auszustaffieren. Keine demonstrativen Fills, keine virtuosen Breaks, kein Schlagzeug, das ständig kommentiert. Stattdessen läuft der Beat wie eine Straße im Rückspiegel, gleichförmig und doch voller Sog.

Bei Neu! wird dieses Prinzip besonders deutlich. Dingers Schlagzeug wirkt oft trocken, geradeaus und körperlich, während Michael Rothers Gitarren darüber nicht einfach Riffs stapeln, sondern Landschaften öffnen. Die Musik bewegt sich nach vorn, ohne auf ein traditionelles Ziel zuzusteuern. Can arbeitete ähnlich repetitiv, aber mit größerer innerer Reibung. Liebezeits Spiel auf Tago Mago besitzt eine funkige Elastizität, die den Puls nicht auflöst, sondern unter Spannung setzt. Das Ergebnis ist weniger Marsch als Trance, ein Zustand, in dem minimale Verschiebungen plötzlich dramatische Wirkung entfalten.

  • Klassischer Rock-Beat: häufige Fills, deutliche Akzente, Wechsel zwischen Strophe, Refrain und Break.
  • Motorik-Groove: konstanter 4/4-Puls, sparsame Variationen, lange Spannungsbögen und ein körperlicher Vorwärtsdrang.
  • Wirkung: weniger virtuose Selbstdarstellung, mehr Konzentration auf Bewegung, Textur und hypnotische Dauer.

Diese Reduktion war kein Mangel an Ideen, sondern eine neue Definition von Dynamik. Wenn der Grundpuls stabil bleibt, werden Gitarrenfarbe, Raum, Lautstärke und kleinste rhythmische Verschiebungen hörbar. Genau darin liegt die Verbindung zu späterem Post-Punk. Joy Division, Magazine und zahlreiche britische Bands übernahmen nicht einfach einen deutschen Beat, sondern dessen Logik: Ein Song kann Druck erzeugen, ohne ständig neue Akkorde oder spektakuläre Schlagzeugfiguren zu benötigen. Der Motorik-Beat wurde damit zu einer Methode, nicht zu einem bloßen Rhythmusmuster.

Das Tonstudio als Instrument und die Kunst des Schnitts

In der Krautrock-Produktion verlor das Studio seine Rolle als neutraler Aufbewahrungsort für bereits fertige Songs. Es wurde zum aktiven Mitspieler. Can nahm Tago Mago 1971 in Schloss Nörvenich auf, einem ungewöhnlichen Arbeitsort, der der Band lange Sessions und eine vergleichsweise ungestörte Entwicklung ihrer Stücke ermöglichte. Manche Aufnahmen entstanden aus Improvisationen, die sich über viele Stunden erstreckten. Holger Czukay, ausgebildeter Musiker und technisch versierter Beobachter, behandelte das aufgenommene Material anschließend wie Rohstoff. Er schnitt, ordnete, verdichtete und montierte Passagen, bis aus flüchtigen Momenten eine Albumdramaturgie entstand.

Das bedeutete keine sterile Perfektion. Gerade die Brüche, Auslassungen und scheinbar zufälligen Übergänge machen die Wirkung von Tago Mago aus. In Stücken wie Halleluhwah wird ein langer Groove nicht durch traditionelle Songentwicklung vorangetrieben, sondern durch Schichtung und minimale Veränderung. Aumgn führt diese Logik in eine offene, beinahe kosmische Geräuschzone. Czukays Schnitttechnik knüpfte dabei an die elektronische Musik und die Studiokunst des Westdeutschen Rundfunks an, blieb aber zugleich roh, improvisiert und rocknah. Die Musik klingt nicht wie ein Laborversuch über Rock, sondern wie Rock, der das Labor in seine eigene Sprache einbaut.

Traditionelle Rockproduktion Experimentelle Krautrock-Praxis
Song wird vor der Aufnahme weitgehend festgelegt Improvisation liefert das Ausgangsmaterial
Studio dokumentiert die Bandperformance Studio formt Arrangement, Struktur und Klang
Schnitte sollen möglichst unhörbar bleiben Schnitt, Collage und Bruch werden als Stilmittel eingesetzt
Instrumente bleiben klar voneinander getrennt Geräusch, Raum, Tape und Elektronik werden gleichberechtigt behandelt

Eine Schlüsselfigur für diese Entwicklung war Konrad „Conny“ Plank. In seinem Studio in Wolperath bei Köln entstanden Aufnahmen, die Rock, Elektronik und Popproduktion neu verschalteten. Plank arbeitete nicht nach dem Prinzip, den vermeintlich perfekten Klang einer Band abzubilden. Er suchte nach dem Klang, der zu einer Idee passte, auch wenn dieser Klang rau, fremd oder technisch unausgereift wirkte. Seine Arbeit mit Neu!, später mit Brian Eno, David Bowie, Ultravox und weiteren Künstlern zeigt, wie weit die Impulse aus der Krautrock-Szene reichten. Das Studio wurde bei Plank zu einem Raum für Risiko, nicht zu einer Versicherung gegen Unordnung.

Klanglaboratorien der Avantgarde von Cluster bis Faust

Faust trieb die Entgrenzung des Rock besonders kompromisslos voran. In Wümme entstand eine Arbeitsweise, die mit konventioneller Bandästhetik wenig zu tun hatte. Industrielle Geräusche, Metall, Maschinen, Verstärker und Alltagsobjekte konnten dieselbe Bedeutung erhalten wie Gitarre, Bass oder Schlagzeug. Die Musik wirkte oft wie eine Baustelle mit eigenem Taktgefühl, roh, schwer und zugleich präzise komponiert. Fausts radikale Performance-Konzepte stellten außerdem die Frage, was eine Rockband auf der Bühne überhaupt sein muss. Nicht nur Songs wurden präsentiert, sondern Prozesse, Kollisionen und akustische Ereignisse.

Cluster gingen einen anderen Weg. Hans-Joachim Roedelius und Dieter Moebius schufen aus einfachen elektronischen Mitteln, Wiederholung und großer Offenheit minimalistische Klangskulpturen. Ihre Musik brauchte nicht zwingend einen markanten Refrain. Sie konnte aus wenigen Tönen, einem brüchigen Puls oder einer langsam veränderten Klangfarbe bestehen. In der Zusammenarbeit mit Brian Eno wurde diese Haltung für die Entwicklung von Ambient besonders wichtig. Ein Bericht des Guardian über Hans-Joachim Roedelius zeichnet nach, wie konsequent er Musik als offenen, genreübergreifenden Prozess verstand.

  • Noise: Lärm wird nicht als Störung entfernt, sondern als Material mit eigener Farbe eingesetzt.
  • Synthesizer: Elektronische Klänge ersetzen nicht bloß Gitarren, sondern erweitern die Vorstellung davon, was eine Melodie sein kann.
  • Alltagsgeräusche: Maschinen, Metall, Raumhall und zufällige Signale werden in die Komposition integriert.
  • Form: Klassische Songstrukturen weichen Klangbewegungen, offenen Improvisationen und langen Übergängen.

Diese Musik forderte ein anderes Zuhören. Wer auf Hook, Refrain und Auflösung wartet, erlebt manche Faust- oder Cluster-Passage zunächst als Verweigerung. Wer dagegen auf Textur, Raum und Veränderung achtet, hört eine erstaunlich genaue Dramaturgie. Ein Geräusch kann Spannung aufbauen, ein monotoner Synthesizer kann eine melodische Funktion übernehmen, und ein scheinbar leerer Abschnitt kann den nächsten Ausbruch vorbereiten. Die Avantgarde bestand nicht darin, möglichst unverständlich zu klingen. Sie bestand darin, die Hierarchie der musikalischen Mittel aufzulösen.

Der Nachhall von Berlin bis Manchester

Der internationale Einfluss des Krautrock wurde besonders sichtbar, als britische und amerikanische Künstler die deutschen Experimente nicht mehr als exotische Randerscheinung betrachteten. David Bowies Berliner Jahre mit Low, „Heroes“ und Lodger entstanden in einem Umfeld, das von deutschen Musikern, Studios und Produktionsideen geprägt war. Brian Eno, selbst ein zentraler Vermittler dieser Impulse, arbeitete mit Cluster und machte die offene, atmosphärische Seite der Szene einem breiteren Publikum zugänglich. Die Verbindung war keine simple Übertragung. Bowie und Eno übersetzten Krautrock in eine urbane, fragmentierte Popmoderne.

Von dort führt eine direkte Linie zu Joy Division, deren Bass- und Schlagzeugarbeit häufig auf Wiederholung, Kälte und kontrollierte Spannung setzt. Sonic Youth übernahmen die Idee, dass Gitarren nicht nur Akkorde und Soli liefern müssen, sondern Resonanzkörper für Geräusch und Stimmung sein können. Radiohead wiederum verbanden die rhythmische Beharrlichkeit von Can mit digitaler Bearbeitung, komplexer Studioarchitektur und einer melancholischen Form von Rock. Dass Tago Mago bis in diese Generation nachwirkt, liegt nicht an einzelnen zitierbaren Riffs, sondern an seiner Erlaubnis, Groove, Störung und Song zugleich zu sein.

  1. Can und die Entdeckung des repetitiven Grooves: Mit Liebezeits Präzision, Czukays Montage und Damo Suzukis unberechenbarer Stimme wurde Improvisation zu einer tragfähigen Albumform.
  2. Neu! und die Ästhetik der Bewegung: Dingers Motorik und Rothers schwebende Gitarren zeigten, wie aus minimalen Mitteln ein maximaler Sog entstehen kann.
  3. Cluster, Faust und die Öffnung des Studios: Elektronik, Geräusch, Tape und Raum wurden zu eigenständigen Kompositionswerkzeugen und prägten Ambient, Industrial sowie die Rock-Avantgarde.

Diese Einflüsse reichen weiter als die bekannten Namen. Post-Rock-Bands übernahmen die Geduld für langsame Steigerungen, Techno-Produzenten erkannten im Motorik-Puls eine frühe Form körperlicher Sequenzierung, und Ambient-Künstler entwickelten aus den offenen Flächen der deutschen Szene ganze Hörlandschaften. Auch im Metal taucht der Geist des Krautrock auf, etwa dort, wo Bands auf das klassische Riff-Strophe-Refrain-Modell verzichten und stattdessen mit langen, hypnotischen Spannungsfeldern arbeiten. Der globale Nachhall entstand aus einer einfachen, aber folgenreichen Idee: Rock muss nicht immer auflösen, er darf auch kreisen.

Warum der Puls des Krautrock auch im 21. Jahrhundert weiterschlägt

Krautrock ist kein Relikt einer kurzen deutschen Sonderphase. Seine Methoden gehören weiterhin zum Werkzeugkasten moderner Musik. Indie-Bands bauen auf stoische Drums und schwebende Gitarren, Post-Rock-Kompositionen entwickeln ihre Wirkung aus Wiederholung und allmählicher Verdichtung, elektronische Produzenten behandeln Samples und Field Recordings wie gleichberechtigte Instrumente. Selbst dort, wo kein direkter stilistischer Bezug genannt wird, lebt die krautrockartige Haltung weiter: weniger Ehrfurcht vor Genregrenzen, mehr Vertrauen in Klang, Prozess und Risiko.

Die Essenz dieser Bewegung liegt im Mut zum Verzicht, in der Neugier auf Lärm und im radikalen Minimalismus. Ein Beat muss nicht glänzen, um zu tragen. Ein Studio muss nicht unsichtbar bleiben, um gute Musik zu ermöglichen. Und ein Song braucht nicht zwangsläufig eine klassische Pointe, wenn seine Spannung aus Dauer, Raum und Veränderung entsteht. Für heutige Songwriter und Produzenten steckt darin eine klare Aufforderung: ausgetretene Genrepfade verlassen, die Kontrolle teilweise abgeben und genau hinhören, was zwischen den Schlägen passiert. Der Puls des Krautrock schlägt weiter, weil er nie nur einen Sound bezeichnete. Er steht für die Freiheit, Rock von innen heraus neu zu denken.

Die drei schönsten Frontfrauen

Die Rock- und Metal-Szene wird immer noch von Männern dominiert. Darum fällt es umso mehr auf, wenn eine charmanten und energische Frontfrau eine Band anführt. In diesem Beitrag geht es um drei hochtalentierte und umwerfende Rock-Damen, die jeder Liebhaber der harten Klänge unbedingt gehört haben muss.

Sharon den Adel

Sharon den Adel ist die Sängerin der niederländischen Symphonic-Metal-Band Within Temptation. Sie gilt als eine der vielseitigsten Sängerinnen der Rock- und Metal-Szene und verfügt über eine äußerst kraftvolle Stimme. Auf der Bühne zeigt sie sich meistens in stilvollen Outfits, die häufig aus Gothic-Kleidern bestehen.

Maria Brink

Maria Brink ist Frontfrau der Alternative-Metal-Band In This Moment, die 2005 in Los Angeles gegründet wurde. Sie ist mit Abstand eine der schönsten Sängerinnen der Szene und wurde von Loudwire zur Rock Goddess of the Year gekrönt. Den Titel Hottest Chick in Metal bekam sie vom Yell! Magazine im Jahr 2010.

Maria Brink ist nicht nur unglaublich talentiert, sie hat auch eine beachtliche Oberweite, für die sie von vielen männlichen Fans bewundert wird. Weibliche Rundungen werden in Musikvideos aller Art gerne gesehen, und Rock und Metal sind hier gewiss keine Ausnahmen. Darum entscheiden sich Frauen, die mit ihren Brüsten unzufrieden sind, immer häufiger für eine Brustvergrößerung.

Der europäische Implantathersteller Motiva bietet Frauen verschiedene Implantate, die sich für geradezu jeden Körpertypen eignen. Das Ergonomix Implantat ist besonders beliebt, denn es verhält sie so natürlich wie möglich. Es bewegt sich auf eine natürliche Art und Weise mit dem Körper der Frau und sieht unglaublich echt aus. Das Ergonomix Implantat ist besonders für Frauen geeignet, die nicht möchten, dass man ihnen die Schönheits-OP auf den ersten Blick ansieht.

Neben Ergonomix, entscheiden sich viele deutsche Frauen auch für die klassischen runden Implantate. Diese Implantate sind sehr fest, ohne dabei die Weichheit zu beeinträchtigen. Mit Motivas größten Projektionen können Frauen den gesamten Brustpol ausfüllen und sich so den Traum vom XXL-Busen endlich erfüllen. Runde Implantate sind auch deshalb so beliebt, weil sie Frauen jünger und vitaler wirken lassen. Besonders Frauen über vierzig wählen häufig diese Projektion.

Motiva bietet jeder Patientin eine umfangreiche Produktgarantie, sodass sie sich nach der Schönheits-OP keine Sorgen machen müssen. Erfahrene Motiva-Chirurgen informieren Patientinnen genauestens über den Eingriff und die Implantate, damit sie gut informiert die beste Entscheidung für sich treffen können. Über die offizielle Homepage von Motiva haben Frauen die Möglichkeit, einen plastischen Chirurgen in ihrer Nähe zu kontaktieren und ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Taylor Momsen

Taylor Momsen ist nicht nur die Sängerin von The Pretty Reckless, einer der erfolgreichsten Rockbands überhaupt. Vor ihrer Musikkarriere machte sie sich auch einen Namen als Schauspielerin. Sie wurde für ihre Rolle in der Fernsehserie Gossip Girl bekannt, in der sie Jenny Humphrey spielte. Taylor Momsen veröffentlichte mit ihrer Band, die seit 2009 aktiv ist, bislang insgesamt vier Studioalben.

Damenkleidung für das Rockfestival

Rockfestivals sind immer so eine Sache. Mal regnet es, mal scheint die Sonne – aber immer gibt es reichlich Staub, Bier und Landluft. Hier gilt es, rustikal aufzutreten, um nicht wahnsinnig zu werden vor lauter Schlamm, Asche und Getränkedunst. Vor allem für Frauen stellt ein Rockfestival mit tollen Bands eine echte Herausforderung dar. Was soll man anziehen, wenn man auf der einen Seite schick aussehen und sich wohlfühlen will, andererseits keine teure Kleidung opfern möchte – schließlich können eine Bierdusche oder eine Schlammrutsche zu irreparablen Schäden für das Lieblingskleidungsstück führen?

Afound – günstig, praktisch, gut

Bei Afound findet man beispielsweise tolle crop top damen, die sich für unterschiedliche Zwecke eignen. Ob Workout, ein entspannter Tag am Strand oder eben ein Abenteuer auf einem Rockfestival – hier gibt es eine breite Auswahl an Kleidung für alle Lebenslagen. Ein Crop Top Damen ist meist bauch- und armfrei, sodass man sich entspannt sonnen kann, ohne im Bikini rumlaufen zu müssen. Es wird gerade so viel Haut bedeckt, dass man sich schick anziehen kann. Auch dafür ist Afound die richtige Adresse, gibt es hier doch entsprechende Hosen und Schuhe zu finden. Das Crop Top Valants von H&M beispielsweise passt perfekt zum rockigen Style, es ist günstig und eignet sich extrem gut für sommerliche Festivals.

Tops, Hoodies, Schuhe und Hosen

Bei Afound bietet eine große Auswahl an günstiger Kleidung. Ob Hoodies, Hosen, Tops, Kleider oder Schuhe – die Auswahl an Markenklamotten kann sich sehen lassen. Ob günstige Mode von COS oder hochwertige Labels von Anbietern wie H&M – hier kommen alle Rock-Ladies auf ihre Kosten. Dabei enthält Afound nicht nur Damenkleidung wie Crop Top Damen, auch Schuhe für Kinder und Herrenmode gibt es im Sortiment. Bei Afound findet jeder das passende Kleidungsstück für jeden Anlass, sei es für Workout, Party oder Rockfestival.

Kleidung auf dem Rockfestival

Rockfestivals dauern in der Regel drei bis vier Tage und machen großen Spaß. Wer schon einmal beim Wacken Open Air oder beim Spreewaldrock teilgenommen hat, weiß, dass das Wetter so manche Überraschung bieten kann. Schnell kann es von einer Schweiß treibenden Party unter sengender Hitze zu einer feuchten-fröhlichen Schlammrutsche bei heftigem Gewitter wechseln. Vom Regen in die Traufe heißt es dann, während coole Bands wie Imagine Dragons auftreten. Deshalb sollten Frauen ein Set aus unterschiedlichen Klamotten mitbringen. Etwa ein Crop Top Damen, einen Hoodie, zwei paar Hosen, einmal kurz und einmal lang, offene und geschlossene Schuhe und eine Jacke für längere Nächte. Wenn das Festival abseits der Hauptsaison stattfindet, sollte man eine wärmere Jacke und Thermounterwäsche dabei haben. So wird auch das raueste Rockfestival zu einer großen Freude! Denn es gibt nichts Ärgerlicheres, als nach dem Konzert oder im Zelt zu frieren. Mit den tollen Kleidungsstücken von Afound würde es dazu nicht kommen!

Die drei stilvollsten Rock-Ladies

Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr beliebte Musiker die Mode-Welt beeinflussen können. Dieses Phänomen ist nicht nur interessant, es macht durchaus auch Sinn: Jemand, der erstklassige Musik macht, muss ja auch in Sachen Fashion und Style zumindest einigermaßen richtig liegen. In diesem Beitrag geht es um drei bekannte Rock-Ladies, die bei Weitem nicht nur wegen ihrer tollen Musik bekannt sind.

Gwen Stefani

Gwen Stefani ist eine wahre Power-Frontfrau, die es mit ihrer Band No Doubt bis an die Spitze schaffte. Außerdem hat sie auch eine beachtliche Solokarriere hinter sich und verfügt über eine eigene Modelinie. In den Neunzigern experimentierte die Sängerin oft mit verschiedenen Haarfarben wie Pink und Blau, während sie heute einen Pin-up im Retro-Stil bevorzugt. Zu ihrem einzigartigen Kleidungsstil gehören unter anderem funky Schuhe, kurz geschnittene Jacken und Kimonos.

Stylische und gutaussehende Rock-Klamotten wie die von Gwen Stefani lassen sich bei modernen Online-Händlern wie NA-KD in nur wenigen Minuten bestellen. Dieser skandinavische Online-Store hat eine gigantische Auswahl an qualitativ hochwertiger Kleidung, die sich keine Rockerin entgehen lassen sollte. Besonders zu empfehlen sind die Pu-Bikerjacke, Chunky-Stiefel mit Wadenschnürung, glänzenden Biker-Shorts sowie die sexy Overknee-Stiefel. NA-KD bietet auch erstklassige und vielseitige Kleider, Blazers und Jeans an, die man zu jedem Rockkonzert tragen kann.

NA-KD ist ein reputabler, seriöser und zuverlässiger Online-Händler, der Kundinnen weltweit mit qualitativ hochwertigen Kleidern beliefert. Dinge wie Kundenzufriedenheit und Klimaschutz werden bei NA-KD großgeschrieben. Jede Kundin, die ihr Rock-Outfit mit einem hochwertigen Kleidungsstück von NA-KD vervollständigen möchte, kann einen kostenfreien und klimakompensierten Versand erwarten. Auch im Falle eines Rückversands fallen für Kundinnen keinerlei Kosten an. Die Lieferwege werden genauestens geplant, sodass die Umwelt nicht unnötig belastet wird. Somit kann man bei NA-KD stets mit einem guten Gewissen shoppen und sich die neuesten Kollektionen gemütlich nach Hause liefern lassen.

Wie ernst es dieser Online-Store mit dem Klimaschutz nimmt, zeigt auch die Tatsache, dass Kundinnen auch gebrauchte Kleidung erwerben können. In der Kategorie Secondhand finden sich gut erhaltene, angesagte und vielseitige Produkte, die man zu Spitzenpreisen bestellen kann. Sowohl die Secondhand- als auch die Sale-Kategorie sind auf jeden Fall einen Blick wert.

Debbie Harry

Die Punk-Dame Debbie Harry ist vielen als Blondie bekannt. Ihr einzigartiger Stil war sowohl rebellisch als auch feminin. Zu ihrer Lieblingskleidung gehörten unter anderem Hotpants, Mini-Kleider und kurze Jacken. Außerdem liebte sie sexy High-Heels und Stiefel. Die Rockerin war in den Siebzigern und Achtzigern ein echter Hingucker und diente vielen jungen Mädels als Vorbild in Sachen Fashion.

Hayley Williams

Hayley Williams ist ein großer Fan von Neonfarben, Miniröcken, gemusterten Leggings und grafischen T-Shirts. Die Frontfrau der erfolgreichen Emo-Band Paramore präsentiert sich ihren Fans stets mit gefärbten Haaren, die einen Tag pink und den anderen Tag orange sein können. Wenn die Rede von Make-up ist, bevorzugt die Sängerin neonfarbene Eyeliner und Lippenstift.

Essenzielles Musikequipment für Heimstudios

Viele Rock- und Metal-Fans, die sich den harten Klängen verschrieben haben, sind auch selber Musiker und haben eigene Bands. Anders als vor ein paar Jahrzehnten, als Rockbands nur in überteuerten Musikstudios Songs aufnehmen konnten, können sich Musiker heutzutage relativ günstig ein eigenes Heimstudio einrichten. In diesem Beitrag wird genau erläutert, welches Musikequipment essenziell für jedes Heimstudio ist.

Die Musikinstrumente

Die meisten Musiker verfügen bereits über eigene Musikinstrumente beziehungsweise Mikros und müssen diese nicht im Nachhinein anschaffen. Wer jedoch beispielsweise eine Gitarre verwendet, die in einem Proberaum zur Verfügung gestellt wird, sollte sich unbedingt nach einem passenden Modell umschauen. Ohne E-Gitarre lassen sich nur schwer echte Rocksongs aufnehmen.

Der Computer

Der Computer ist das Herzstück jedes Heimstudios. Darum sollte man sich für einen leistungsstarken, zuverlässigen und modernen PC entscheiden, der mit gängiger Recording-Software kompatibel ist. Die meisten Rocker wählen darum hochwertige Apple-Geräte wie einen refurbished MacBook Pro 15 mit Retina-Display. Sowohl MacBooks als auch iMacs eignen sich hervorragend für Home-Studios und werden beim Online-Händler mResell zu Spitzenpreisen angeboten.

mResell hat Standorte in Ländern wie Schweden, Australien, Großbritannien und selbstverständlich auch in Deutschland. Dieser Händler hat sich auf den Verkauf von gebrauchten Apple-Produkten spezialisiert und bietet eine riesige Auswahl an erstklassigen und gut erhaltenen Geräten. Hier finden Kunden neben Apple-Computern unter anderem auch iPhones, iPads, smarte Uhren und Apple-Fernseher. Geliefert werden die tollen mResell-Geräte kostenfrei und Kunden tragen auch keine Kosten im Falle einer Rücksendung.

Rocker können bei diesem Online-Händler auch ihre alten Apple-Geräte verkaufen und dafür äußerst großzügig vergütet werden. Das Geld wird, völlig unkompliziert und ohne Verzögerungen, in nur wenigen Werktagen überwiesen. mResell wird von Nutzern überdurchschnittlich gut bewertet und ist für viele deutsche Apple-Fans die erste Wahl.

Die Software

Sobald man den neuen Apple-Computer von mResell eingerichtet hat, sollte man sich eine DAW-Software aussuchen. Besonders beliebt sind unter anderem Cubase und Studio One. Musiker können sich auch für ein kostenfreies Programm entscheiden, müssen dafür aber mit weniger Features rechnen.

Die nötigen Kabel und Adapter

Selbstverständlich benötigt man für das Musikaufnehmen auch Kabel und Adapter. Musiker können entweder ihre Gitarrenkabel verwenden und sich einen Adapter anschaffen, sodass die Gitarre mit der integrierten Soundkarte verbunden werden kann. Es gibt aber auch sogenannte Guitar-2-USB-Kabel, die die Verknüpfung deutlich vereinfachen.

Nicht essenziell, aber sollte man haben

Mit dem oben genannten Equipment kann man eigentlich bereits problemlos Rocksongs aufnehmen. Wer jedoch etwas mehr in sein Home-Studio investieren möchte, kann sich unter anderem auch Folgendes besorgen:

  • Midi Controller: Für die Aufnahme verschiedener Instrumente.
  • Gitarrenprogramm wie Guitar Rig: Bietet zahlreiche Gitarrensounds und Effekte.
  • Sampling-Software wie EZ Drummer: Für die Erzeugung realistischer Beats.
  • Externe Soundkarte: Dient als Brücke zwischen dem Rechner und den Instrumenten.

Fazit

Mit einem guten Rechner wie dem refurbished MacBook Pro 15, entsprechender Soft- und Hardware und den passenden Instrumenten kann man ganz schnell loslegen und seine eigenen Aufnahmen selbst produzieren!

Die drei besten Songs von Garbage

Die Alternative-Rock-Band Garbage wurde 1993 gegründet und besteht aus vier Mitgliedern: Shirley Manson, Duke Erikson, Steve Marker und Butch Vig. Die Band verkaufte über 17 Millionen Platten und veröffentlichte insgesamt sieben Studioalben. In diesem Beitrag werden die drei besten Garbage-Songs vorgestellt, die Rockgeschichte geschrieben haben.

Only Happy When It Rains

Der Song Only Happy When It Rains erschien im September 1995 und hat eine Länge von knapp vier Minuten. Garbage nahmen das Stück in ihrem eigenen Musikstudio auf und produzierten den Song somit selbst. Only Happy When It Rains ist ein Parodie-Lied, in dem sich die Band über die Hauptthemen der Neunziger-Rockbands lustig macht. Der Song wurde von zahlreichen Bands gecovert, darunter auch Metal-Legenden wie Metallica. Außerdem ist das Lied in erfolgreichen TV-Shows wie Homicide: Life on the Street und The X-Files zu hören.

Cherry Lipps

Cherry Lips erschien auf dem Album Beautiful Garbage und bereicherte die Plattenläden im Jahr 2002. Der Song wurde besonders in Italien, aber auch in Ländern wie Australien und Neuseeland, zum Riesenhit. Cherry Lipps ist eine perfekte Mischung aus sanften Pop-Strophen und fetzigen Rock-Riffs. Die Band entschloss sich, einen erheblichen Prozentsatz der Einnahmen, die durch Cherry Lipps entstanden sind, an das Rote Kreuz zu spenden.

Stupid Girl

Stupid Girl erschien auf dem Debut-Album der Band und dauert etwas über vier Minuten. Das Lied zeichnet sich durch eine repetitive Bassline sowie einen simplen Schlagzeugbeat aus. Stupid Girl feierte Riesenerfolge sowohl in Großbritannien als auch in den Vereinigten Staaten. Der Song hielt sich lange in den Charts und gilt bis heute als einer der besten und prägendsten Lieder der Band. Kritiker und Fans bewerten Stupid Girl äußerst positiv und auch für die Produktion gab es fast nur Lob zu hören. Das Lied war unter anderem für zwei Grammy Awards sowie den Danish Grammy nominiert.

Imagine Dragons

Imagine Dragons, eine Rockband aus der Las Vegas, Nevada, stieg Ende der 2000er-Jahre schnell zu den beliebtesten amerikanischen Bands auf. Die Band vereint den Adult Oriented Rock (AOR) mit zeitgenössischen Pop-Melodien. Der AOR richtet sich vor allem an die erwachsene Zielgruppe und ist weniger kritisch oder negativ geladen. Imagine Dragons erhielten 2014 ihren ersten Grammy für den Song „Radioactive“ und blieben lange auf den ersten Plätzen der amerikanischen und europäischen Charts.

2015 setzten die Songs „Smoke“ und „Mirror“ den Charterfolg fort.

In der Zeit änderte sich der Sound von Imagine Dragons: Perkussion und der Einsatz von Schlagzeug wurden immer weicher und „radio-freundlicher“. Mit dem neuen Sound gelangen die Erfolge „Thunder“ und „Whatever It Takes“.

Aber auch das weltweite mediale Interesse konnte der Band nicht entlocken, welche Bedeutung der eigenwillige Name hat. Wie ein Drachen hütet die Band dieses Geheimnis. Die vier Mitglieder trafen sich in Provo, Utah. Der Sänger Dan Reynolds lernte dort den Schlagzeuger Andrew Tolman kennen, als sie an der Birigham Young University studierten. Auch Tolmans Frau, Brittany, zur sowie der Bassist Ben Mckee kamen in die Band. Die Tolmans trennte sich aber nach kurzer Zeit von der Band und Daniel Platzmann kam als Schlagzeuger in die Band.

Nach zahlreichen Kooperationen und Aufnahmen schaffte es die Band als Soundtrack in mehrere Hollywood-Filme. Bemerkenswert dabei ist die Verschiedenheit der Genres, für die der Sound von Imagine Dragons verwendet wurde: Der Song „Sucker for Pain“ wurde für den „Suicide Squad“ genutzt, einen Film aus dem derb-düsteren Fantasy-Bereich, „Levitate“ für das Science-Fiction Drama „Passengers“ und der Song „Not Today“ ist Bestandteil des rührenden Liebesfilms „Ein ganzes halbes Jahr“.

2018 kooperierte die Band mit dem R&B-Sänger DJ Khalid und veröffentlichte Mashups ihrer Hits „Thunder“ und „Young & Broke“. Die Band arbeitet weiter zusammen mit anderen Künstlern wie Jayson DeZuzio und Alex Da Kid sowie mit einigen neuen Produzenten.

Freddie Mercury

Freddie Mercury war Leadsänger der Band Queen und damit einer der einflussreichsten Sänger der 70er- und 80er-Jahre.

Freddie Mercury wurde 1964 auf der tansanischen Insel Sansibar geboren. 1964 zog er mit seiner Familie nach England und begann dort 1966 eine Ausbildung an der Ealing Kunsthochschule, die er drei Jahre später erfolgreich abschloss. Aus seinem Interesse für Kunst und Musik trat er mit seinem Freund Tim Staffell in die Band Smile neben Brian May und Roger Taylor ein. Bereits nach einem Jahr verließ Staffell die Band und Mercury trat an seine Stelle als Sänger. Mercury änderte den Namen der Band in Queen. 1971 kam John Deacon als neuer Bassist in die Band. Zwei Jahre später erschien ihr erstes Album, das denselben Namen trug wie die Band: „Queen“. Der große Durchbruch kam aber erst ein weiteres Jahr später mit dem Song „Killer Queen“ auf dem Album „Sheer Heart Attack“. Weltweite Bekanntheit und den größten Erfolg brachte aber 1975 die Single „Bohemian Rhapsody“ auf dem Album „A Night At The Opera“.

Nach den großen Erfolgen kam die Flaute. Das Album „Flash Gordon“ wurde zum Flopp, weil der gleichnamige Film bei Kritikern und beim Publikum durchfiel. Das nächste Album „Hot Space“ fiel sogar bei vielen eingefleischten Fans in Ungnade. 1984 erschien ein erneutes Album, „The Works“, die heute noch populären Singles „Radio Ga Ga“ und „I Want To Break Free“ verkauften sich gut in Großbritannien, fanden in den USA aber wenig Beachtung. Das Musikvideo zum letzteren Song löste eine Kontroverse aus, weil die Bandmitglieder Frauenkleider trugen.

1985 veröffentliche Mercury sein erstes Soloalbum, das nur mäßig Erfolg brachte. 1986 verschwand Mercurys Band nahezu gänzlich aus dem medialen Interesse.

Mit 42 wurde bei Mercury AIDS diagnostiziert. Trotz seiner Erkrankung arbeitete er weiterhin in einem hohen Tempo. In Spanien nahm er zusammen mit der Opernsängerin Montserrat Caballé das Album „Barcelona auf“. Da Mercury die Oper liebte, wurde dieses Album für ihn ein wahrgewordener Traum. Es feierte enorme Beliebtheit und wurde 1992 zum Titelsong für die Olympischen Spiele in Barcelona.

Mercury kämpfte mit den Folgen seiner Krankheit. Er kam wieder mit seiner Band zusammen, konnte aber nicht mehr auf Tour gehen. Er wollte auch nicht über seine Krankheit reden aus Angst, die Menschen würden dann seine Platte lediglich aus Mitleid kaufen. Mercury nutzte nun seine Zeit um so viel Musik wie nur möglich zu machen. Wann immer es ihm etwas besser ging, kam er in das Studio um zu singen. Sein letzter Videoclip 1991 wurde gleichzeitig sein Abschiedslied. Sein Tod wurde als großer Verlust für die Musikwelt auf der ganzen Welt betrauert.

Post-Rock

Zum Alternative Rock gehört auch der Post-Rock. Post-Rock hat einen experimentellen Charakter. Klangfarben, Akkorde, Kompositionen und Textmöglichkeiten des herkömmlichen Rock wurden unterschiedlich variiert und neu interpretiert. Dieses Ausprobieren war stark instrumental orientiert. Künstler des Post-Rock verbanden instrumentale Musik mit dem elektronischen Möglichkeiten. Dieser Hang zum Neuen entsprang der Indie-Szene der 1980er-Jahre.

Mit dem heute gängigen Indie-Rock hat der Post-Rock klanglich wenig Ähnlichkeiten, da durch den experimentellen Charakter die Grenzen des musikalischen Genres sehr weit ausgelotet wurden und der elektronische Einfluss eine große Rolle hatte. Deswegen ist der Klang des Post-Rocks oft mehr mit dem westdeutschen Krautrock, Jazz, Dub, Electronica und sogar mit dem harmonischen und sphärischen Klängen des Ambient zu vergleichen. Vereinzelt findet sich auch Bezüge zu der klassischen Instrumentalmusik.

Bekannte Künstler des Post-Rock sind Talk Talk und Slint, die in den Anfängen der 90er-Jahre den Stil grundlegend prägten. Den Begriff selbst prägte 1994 der Journalist Simon Raynolds in einer Rezension über die Band Bark Psychosis. Seitdem wird Post-Rock verwendet, um Rock-Bands zu beschreiben, die sehr individuell klingen und sich stark von einander unterscheiden. Das macht die Kategorisierung aber auch kompliziert. Fans und sogar die Künstler selbst sind oft uneinig, ob die Musik dem Post-Rock zuzuordnen ist oder nicht.