Radiohead

Radiohead ist eine britische Rockband, die 1985 gegründet wurde. Die Bandmitglieder sind Thom Yorke (Keyboard, Gitarre und Gesang), Ed OˋBrien (Gitarre und Gesang) Philip Selway (Schlagzeug) und die Brüdern Jonny und Colin Greenwood (Gitarre und Bass).

1992 wurde die erst Single veröffentlicht: „Creep“. Ein Jahr später kam das Debütalbum „Pablo Honey“ heraus und feierte einen weltweiten Erfolg. Das zweite Album „The Bends“ brachten der Band in England Ansehen und Popularität. „OK Computer“ war das dritte Album und brachte internationalen Ruhm; es hatte eine komplexe Produktion und sprach thematisch den Zeitgeist an. Thematisch drehte es sich um die Entfremdung in der modernen Welt. Deshalb gilt es als das Vorzeige-Album und Meilenstein der Rockmusik in der 90er-Jahre.

Die nach 2000 aufgenommen Alben führten dann einen anderen Stil fort: Elemente aus experimenteller elektronischer Musik traten in den Vordergrund, aber auch der westdeutsche Krautrock und Jazz. Das Album „Kid A“ sorgte bei den Fans für gespaltene Meinungen, wurde aber von dem renommierten Musikmagazin „Rolling Stone“ und von „The Times“ zum besten Album der Dekade gewäht.

Radiohead hat weltweit über dreißig Millionen Alben verkauft, ihre Musik zählt laut Kritikern zu der besten Musik der letzten dreißig Jahre. Radiohead wurde 2019 in die Ruhmeshalle „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen.

Folk-Rock

Folk-Rock brachte den Folk in die Rockmusik. Dabei ist der Folk bereits eine Kombination aus populärer Musik und traditioneller Volksmusik. Der Folk greift Klänge, Melodien und auch Texte aus regionaler Volksmusik auf und vertont diese neu. Da der Folk den Stil der Volksmusik nachahmt, wird er instrumental von Fidel, Flöte, Dudelsack und Gitarre begleitet. Diese Elemente griff der Folk-Rock in den 1960er-Jahren auf und verbreitete sich erst in den USA und in Kanada.

Klanglich wurde auf eine harmonievolle Umsetzung geachtet; auf einen reinen, nicht technisch klingenden Sound und mit vielen Parallelen zum Folk.

Folk-Rock hatte frühe Anfänge in der Arbeiterbewegung der 1930er-Jahre, vor allem durch die Songs von Pete Seeger und Woody Guthrie. Folk-Rock wurde zum Genre und Protestmusik dieser Bewegung. Die späten Songwriter des Folk-Rocks wurden stark von dieser Bewegung beeinflusst. Die erste Band, die dem Folk-Rock zuzuordnen ist, waren die Almanac Singers, denen mit „Irene“, einer Neuvertonung des Songs von der Band Laedbelly, ein guter kommerzieller Erfolg gelang. Der breite Mix aus altem Folklore-Gut und neuen Klängen inspirierte Bands wie Kingston Trio, Chad Mitchell Trio, Four Freshmen und Highwaymen. Allein an den Namen der Bands lässt sich eine Bodenständigkeit ablesen; verglichen mit den ausgefallenen und manchmal anstößigen Namen anderer Band des Alternative Rock.

Besonders populär wurde Folk-Rock während des Vietnamkrieges in den späten 1960er; die Künstler vereinte eine ablehnende Haltung gegenüber dem Krieg und eine Rückbesinnung auf Natur und traditionelle Werte. Inhaltlich ging es in der Musik um Freiheit und Respekt der Natur gegenüber. Deswegen fand der Folk-Rock auch eine große Anhängerschaft in den christlichen Gemeinden. Christliche Varianten des Folk-Rocks wurden unter der jungen Generation populär und wurden gesungen, um den Glauben zu bestärken.